In der Nacht zu Sonntag ist es gegen 3 Uhr auf der Aroser Allee in Reinickendorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Nach ersten Erkenntnissen kam ein Audi mutmaßlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überfuhr zunächst einen Bordstein und prallte anschließend gegen einen Baum, wurde zurück auf die Straße geschleudert, wo es zum Stillstand kam.
Der Fahrer wurde im Wagen eingeklemmt. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Die Befreiung des Mannes dauerte rund 20 Minuten. Trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstarb er noch am Unfallort.
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Sein Beifahrer hatte mehr Glück: Er wurde von einer zufällig vorbeikommenden Einsatzhundertschaft entdeckt und aus dem Fahrzeug gerettet. Mit Verletzungen kam er in ein Krankenhaus.
Die Polizei sperrte die Aroser Allee für mehrere Stunden vollständig, um die Unfallaufnahme zu ermöglichen. Der Verkehrsunfalldienst übernahm die Ermittlungen zur genauen Ursache. Auf dem betroffenen Abschnitt gilt nachts eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Kilometern pro Stunde. Erst vor wenigen Wochen war in unmittelbarer Nähe ein 16-jähriger Beifahrer bei einem schweren Unfall ums Leben gekommen. (mit dpa)
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