In einer Unterkunft für wohnungslose Menschen in Berlin-Schöneberg soll ein 44-Jähriger seine frühere Partnerin mit einem Messer verletzt und anschließend mit Benzin übergossen und in Brand gesetzt haben. Der mutmaßliche Täter ist auf der Flucht.
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Angriff bei Nacht in Unterkunft in der Wexstraße
Nach Angaben der Berliner Polizei wurden Einsatzkräfte in der Nacht wegen einer gefährlichen Körperverletzung in eine Unterkunft in der Wexstraße im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gerufen. Den bisherigen Ermittlungen zufolge kam es dort gegen 23:20 Uhr zu einem Streit zwischen einer 33-jährigen Bewohnerin und ihrem 44-jährigen Ex-Partner, der ebenfalls in der Einrichtung wohnt.
Im Zimmer eines 39-jährigen Nachbarn soll der Mann die Frau sowie den Nachbarn zunächst mit einem Messer angegriffen haben, wie die Polizei mitteilte. Anschließend soll er seine ehemalige Partnerin mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet haben. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler könnte es sich bei der Flüssigkeit um Benzin gehandelt haben. Die Frau habe daraufhin zu brennen begonnen.
Nachbar löscht brennende Frau mit Decke – Verletzungen
Der 39-jährige Nachbar warf laut Polizeiangaben unvermittelt eine Decke über die Frau und erstickte so die Flammen. Er selbst blieb bei dem Vorfall unverletzt. Die 33-Jährige erlitt mehrere Brandwunden sowie Schnittverletzungen und wurde von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht.
Der Tatverdächtige flüchtete den Angaben zufolge nach der Tat in unbekannte Richtung. Die Fahndung nach dem Mann sowie die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern nach Polizeiangaben an.
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