Am Rand des Tegeler Forst, dort, wo zwischen Kiefern und Kieswegen mehr Wildwechsel als Durchgangsverkehr herrscht, bewohnt Doris Türke mit ihrem Mann ein unscheinbares Doppelhaus. Nichts deutet darauf hin, dass sich hinter der weißen Kellertür ein Kosmos verbirgt, der die deutsche Ordnungsliebe mit barocker Sammelwut versöhnt.
Wer hat an der Eieruhr gedreht?
Berlinerin sammelt kuriose Eieruhren aus Ost und West – warum ihr das Kraft gibt
Die gelernte Erzieherin Doris Türke hütet in ihrem Tegeler Keller 3000 Eieruhren. Katalogisiert und fein geordnet. Ein Besuch.
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Eieruhren-Sammlerin Doris Türke führt durch ihre Schatzkammer.
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung