Exklusiv

Raubüberfall in Lankwitz: Wie kamen die Täter in den verriegelten Geldtransporter?

Täter erbeuteten eine hohe Geldsumme. Unklar ist, wie sie in das Fahrzeug gelangen konnten. Die 19-jährige Fahrerin erzählte der Polizei eine abenteuerliche Geschichte.

3 Min
Ein Kriminaltechniker der Polizei am Fundort des Geldtransporters, der von zwei Frauen gefahren wurde.

Ein Kriminaltechniker der Polizei am Fundort des Geldtransporters, der von zwei Frauen gefahren wurde.

© Olaf Wagner

Nach dem Überfall auf einen Geldtransport in Lankwitz sind die Täter noch immer auf der Flucht. Zum Raub selbst macht die Polizei keine weiteren Angaben. Doch trotzdem sickern ungewöhnliche Neuigkeiten dazu aus der Polizeibehörde heraus.

Nach Informationen der Berliner Zeitung wird allmählich klarer, was sich am Donnerstag gegen 15.30 Uhr an der Lidl-Filiale in der Kaiser-Wilhelm-Straße ereignete. Der Transporter einer Magdeburger Sicherheitsfirma, die sich nach eigener Darstellung „zu einem Spezialisten der Geld- und Wertbranche entwickelt“ hat, stand auf dem Parkplatz des Supermarktes. Die Fahrerin, laut internen Polizeiunterlagen erst 19 Jahre alt, wartete am Steuer, während ihre 29-jährige Kollegin im Laden war, um die Einnahmen abzuholen.

Plötzlich soll nach bisherigen Erkenntnissen eine unbekannte Anzahl an Tätern in den Transporter eingedrungen sein. Sie bedrohten die 19-Jährige mit einer Schusswaffe und fesselten sie mit Kabelbindern. Ihrer älteren Kollegin raubten die Täter offenbar die Geldkassette und erbeuteten daraus sowie aus dem Wagen etwa eine Million Euro. Sie fuhren mit dem Transporter um die Ecke in den Edenkobener Weg, hielten nach etwa 350 Metern unter einer S-Bahn-Brücke und flüchteten.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*