Es gibt Themen, über die in Mecklenburg-Vorpommern eigentlich immer geredet wird. Und es gibt Themen, die erst dann auftauchen, wenn sie wehtun. Gesundheit gehört zur zweiten Kategorie. Solange der Hausarzt noch da ist, das nächste Krankenhaus erreichbar bleibt, die Mutter weiterhin zu Hause gepflegt werden kann, gibt es kein Problem. Erst wenn die Praxis schließt, wenn der Rettungswagen zu lange braucht, wenn die Pflegekosten die Familie ruinieren, dann wird Gesundheit politisch.
Wahlprogramme
Gesundheit im Flächenland Mecklenburg-Vorpommern: Große Versprechen, kleine Kassen
Die Parteien versprechen mehr Ärzte, sichere Kliniken, bezahlbare Pflege. Doch hinter den Programmen liegen große Unterschiede und eine entscheidende Frage: Wer zahlt?
7 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
In MV funktioniert Gesundheitspolitik anders als in Hamburg oder Berlin.
© IMAGO