Influenza

Grippewelle 2026/27: Darf Berlin auf einen milden Winter hoffen?

In Berlin zählten die Ämter zuletzt nur zehn Grippefälle binnen einer Woche. Australiens Saison liefert einen Hinweis, wie lange das so bleibt.

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Eine Frau benutzt ein Taschentuch: In Arztpraxen werden derzeit wieder Menschen mit Erkältungssymptomen vorstellig.

Eine Frau benutzt ein Taschentuch: In Arztpraxen werden derzeit wieder Menschen mit Erkältungssymptomen vorstellig.

© Patrick Pleul/dpa

Es ist Herbst, meteorologisch gesehen. Die Temperaturen in Berlin sind mild, doch der Beginn der Grippezeit ist nicht mehr fern, statistisch gesehen. Am 28. September beginnt die 40. Kalenderwoche und damit für das Robert-Koch-Institut (RKI) die Influenza-Saison.

In Bus und Bahn mögen sich manche Berliner bestätigt sehen: Es wird wieder geschnieft, gehustet, geniest. Doch wann die eigentliche Welle von Infektionen mit Influenza einsetzt, entscheidet sich jedes Jahr neu. Zuletzt begann sie Ende November 2025 und damit relativ früh.

Einen Hinweis darauf, was in diesem Winter zu erwarten ist, liefert die Entwicklung in Australien, wo Winter herrscht, wenn auf der Nordhalbkugel Sommer ist. Die Situation gestaltet sich verhältnismäßig entspannt. Nach Daten des australischen Meldesystems NNDSS, die die Immunisation Coalition zusammenstellt, wurden bis zum 17. August rund 82.700 laborbestätigte Grippefälle registriert.

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