Stadtplanung

„Schönheit ist eine deutsche Neurose“: Warum Berlins Mitte bis heute eine Brache ist

Stadtforscher Benedikt Goebel über die leere Mitte Berlins, den Molkenmarkt, den Großen Leerraum am Fernsehturm und das Mitte-Fest 2026.

13 Min
Hier soll wieder Stadt entstehen: Benedikt Goebel von der Stiftung Mitte Berlin am Molkenmarkt, im Hintergrund das Alte Stadthaus.

Hier soll wieder Stadt entstehen: Benedikt Goebel von der Stiftung Mitte Berlin am Molkenmarkt, im Hintergrund das Alte Stadthaus.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Am Sonntag lädt die Stiftung Mitte Berlin zum MITTE-FEST in die Parochialkirche an der Klosterstraße, von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Stadtforscher Dr. Benedikt Goebel gehört zum Vorstand. Er will die Leere zwischen Alexanderplatz und Spree wieder bebauen und hält die Planungen des Senats für einen historischen Fehler.

Ein Gespräch über Schönheit als Reizwort, über arisierte Grundstücke und über die Frage, wem die Mitte gehört.

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